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Bitcoin-Lightning-Netzwerk wächst exponentiell: 105 Millionen Dollar geknackt

Bitcoin. (Bild: Visual Generation / Shutterstock)

Rund 14.160 Nodes haben sich dem Bitcoin Lightning Network bisher angeschlossen. Findet das Second-Layer-Netzwerk mit einer Twitter-Integration in den Mainstream?

Das Wachstum des Lightning-Netzwerks beschleunigt sich exponentiell. Stand 17. August sind 14.160 Nodes live – rund 130 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals waren lediglich 6.100 Nodes mit dem Netzwerk verbunden. Das geht aus Daten von Bitcoin Visuals hervor.

Lightning Network Nodes. (Grafik: Bitcoin Visuals)

Mit den Nodes geht auch die Anzahl der Lightning Channels steil nach oben. Nach aktuellem Stand zählt Bitcoin Visuals 64.900 Channels im Netzwerk. Da Nodes häufig mehrere Channels unterhalten, ist die Anzahl der Channels deutlich größer als die der Nodes.

Anzahl Lightning Channels. (Grafik: Bitcoin Visuals)

Last but not least: Auch die Kapazität des Netzwerks wächst. Zur Stunde sind etwa 2.260 BTC im Second-Layer-Netzwerk bereitgestellt, was einer Gesamtliquidität von 105 Millionen US-Dollar entspricht. Damit zeigt sich auch der Use-Case des Lightning-Netzwerks deutlich. Denn für große Transaktionen ist Lightning immer noch zu illiquide; für kleine Zahlungen, sogenannte Micropayments, ist das Netzwerk indes bereits heute bestens geeignet.

Auch das Kapazitätswachstum zeichnet eine exponentielle Kurve. So war die Liquidität im Netzwerk vor genau einem Jahr mit 1.000 BTC nur rund halb so groß wie heute.

Lightning-Kapazität. (Grafik: Bitcoin Visuals)

Das Vertrauen in die Sicherheit des Lightning-Netzwerks wird ebenfalls immer größer. Mit 0,035 BTC beträgt die durchschnittliche Kapazität der Channel immerhin rund 1.600 Dollar.

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Twitter-Integration von Bitcoin Lightning?

Für einen Boost des Netzwerks könnte auch Twitter-Gründer Jack Dorsey gesorgt haben. Der Milliardär und Bitcoin-Fürsprecher hatte am 12. August eine Lightning-Integration in Twitter in Aussicht gestellt. So könnten Nutzer:innen etwa Content, den sie bisher gratis auf der Plattform zur Verfügung gestellt haben, monetarisieren.

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Für Bitcoiner:innen ist das Lightning-Netzwerk die wohl einzige gangbare Lösung, BTC fit für den täglichen Zahlungsverkehr zu machen. Schließlich sind die Bitcoin-on-Chain-Gebühren sowie langen Bestätigungszeiten von mindestens zehn Minuten für kleine Bezahlvorgänge deutlich zu hoch. Zudem kommt es immer wieder zu extremen Netzwerkauslastungen, sodass Transaktionen teils Tage auf eine Bestätigung warten müssen.

Lightning hingegen bietet eine sofortige Zahlungsverarbeitung sowie Gebühren von unter einem Cent. Das ist möglich, da nicht jede Zahlung auf der Blockchain propagiert, sondern off-chain verarbeitet wird. Daher stammt auch der Name Second-Layer-Netzwerk.

Gerade für Bitcoiner:innen, die das Block-Size-Limit von einem Megabyte unter keinen Umständen antasten wollen, ist Lightning das Mittel der Wahl für eine nachhaltige Skalierung des Netzwerks.

Autor des Artikels ist David Scheider.

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